„Kampf verweigern“: Jüdische und arabische Aktivisten fordern Frieden im israelischen Haifa | Israelischer Krieg gegen Gaza Nachrichten


Friedensaktivisten haben an einer Protestaktion in Israels drittgrößter Stadt Haifa teilgenommen und einen Waffenstillstand im Krieg gegen Gaza sowie den Austausch von Gefangenen und Gefangenen zwischen der Hamas und Israel gefordert.

„Dies ist das erste Mal, dass wir diesen Protest im Norden sehen“, sagte Stefanie Dekker von Al Jazeera, als sie am Samstag aus Haifa berichtete.

„Es ist ein Protest mit israelischen Juden und palästinensischen Israelis, und er ist bedeutsam, weil beide zusammenkommen.

„Die Botschaft hier ist, den Krieg zu beenden und dass sie nur friedlich Seite an Seite mit einer politischen Lösung für die Palästinenser leben können“, sagte sie.

Omri Evron, ein Mitglied der Kommunistischen Partei Israels, das den Antikriegsprotest mitorganisierte, sprach mit Al Jazeera über die Botschaft, die die Demonstranten zu vermitteln hofften.

„Die Tötung Tausender und Abertausender Palästinenser, von denen die überwiegende Mehrheit unschuldige Zivilisten sind, ist nicht nur verwerflich, sie dient auch nicht der Sicherheit des israelischen Volkes.“ Es bringt uns keine Sicherheit, es sorgt nur für das nächste Massaker, den nächsten Zyklus der Gewalt“, sagte er.

„Derzeit sind sie [the protestors] skandieren: „Weigere dich zu töten, weigere dich zu kämpfen, weigere dich zu morden“ – das ist unser Aufruf.“

Evron gab zu, dass es Schwierigkeiten gebe, einen Protest dieser Art zu organisieren.

„Es war schwierig, nicht weil es keine Juden und Araber gibt, die zusammenkommen wollen und an eine gemeinsame Zukunft des Friedens, der Gleichheit und der nationalen Befreiung beider Menschen in zwei Staaten glauben“, erklärte er.

„Es war schwierig, weil die Regierung und insbesondere die Polizei alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um uns daran zu hindern, zusammenzukommen, um uns daran zu hindern, eine rechtmäßige und friedliche Stimme zu erheben. Wir mussten beim Obersten Gerichtshof Berufung einlegen, damit wir zusammenkommen und demonstrieren konnten.“

Dekker von Al Jazeera sagte, den Demonstranten sei der Marsch nicht gestattet worden, und Beamte sagten, der Protest könne nicht nachts stattfinden. Doch schließlich konnten sich tagsüber mehrere Hundert Menschen für zwei Stunden versammeln.



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